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21.06.2018
Sommer, Sonne und Singen
Lustige Musikanten verkürzen die Zeit bis zu den Sommerferien
Eine bereits bewährte und allseits geschätzte Tradition der Gertrudenschule ist es, von Zeit zu Zeit den Darbietungen der Betreuungskinder beizuwohnen. Auch kurz vor den Sommerferien bot der Chor der kleinen Stimmen wieder ein tolles Medley durchsetzt mit Soloauftritten an. 
In der Sporthalle der Gertrudenschule arrangierten Susanne Zura, Beate Rump und Marie Henke ein sommerliches Bühnenbild, das gleich Lust auf die bevorstehenden „großen Ferien“ machte. In diesem Ambiente sang es sich gleich nochmals ausgelassener.
Damit jedes Kind wusste, wo wir sind, gabs es zu Beginn erstmal mit dem Lied „Ich, du, wir bin/ bist/ sind da, … nicht da oben, nicht da unten“ eine musikalische Orientierung, die sofort alle zum Mitmachen animierte. Nachdem Publikum und Chor sich auf einer Wellenlänge „eingegroovt“ hatten, trällerten die großen Stimmchen „Singen ist ne coole Sache, etwas, was ich gerne mache“. Adam sang sich mit seiner Version von „Mein neues Lieblingslied“ in die Herzen seiner Mitschüler. Dieses Solo wäre bei jeder Casting-Show sofort in den „Recall“ geschickt worden, bei uns folgte tosender Applaus. 
Danach waren wieder alle gefordert. Hoffmann von Fallerslebens berühmtestes Stück, nein, nicht die dritte Strophe des Liedes der Deutschen (Nationalhymne), sondern dasjenige, welches unsere gefiederten Freunde thematisiert, rief ein Singen, Musiziern, Pfeifen, Zwitschern, Tirilliern allerorten hervor. Spätestens jetzt ist dem geneigten Leser klar, dass es sich um „Alle Vögel sind schon da“ handelt.
Einmal eingesungen, gab es kein Halten mehr und man intonierte „Ich bin klasse, so wie ich bin!“ Da bei dieser ganzen Lobhudelei der gemeine Specht zu kurz kam, widmete ihm der Chor noch ein eigenes Stück getreu dem Motto: poch-poch, poch-poch, der Specht, er schlägt ein Loch.
Den Abschluss bildete der Ausblick auf sonnige Sommerferien mit den Liedern „Ich lieb’ den Sommer“ und „Sommerferien, na, na, na, na, na, das ist die beste Zeit“, deren Strophen Merle sang, und mindestens auch in den „Recall“ gemusst hätte.
Dieses gemeinsame Singen war ein toller Schlusspunkt in einem wieder einmal aufregenden, wie spannenden Schuljahr 2017/18. Wir hoffen auf mehr solcher tollen Liederzeiten mit euch!
Vielen Dank an Susanne Zura, Beate Rump und Marie Henke, die dieses gesangliche Treffen zu einem besonderen Erlebnis machten.
Ben Wobbeler