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25.02.2019
Hinten, vorne, oben und unten und ausspucken!
Zähne putzen für die Erst- bis Viertklässler
Die Kinder kennen Manuela Wilke, Mitarbeiterin des Jugendärztlichen Dienstes des Landkreises Vechta, bereits aus dem Kindergarten oder den vorherigen Schuljahren und dennoch ist das Erlebnis, gemeinsam die Zähne zu putzen, jedes Mal wieder lehrreich.
Zähne putzen dauert drei Minuten? Mitnichten! Zähne putzen ist gleichzeitig Zahnpflege und die beginnt bekanntlich nicht erst mit der Zahnbürste. 
Allein die Antwort „Zähne brauchen wir zum Essen“ greift zu kurz. Zähne brauchen wir genauso zum Sprechen. Niemand käme auf die Idee zu sagen, dass man einen Teil des Sprechapparates nicht pflegen müsste! Was können wir tun? Ganz einfach: Wir müssen uns gesund und bewusst ernähern und unsere „Zähne putzen“, wie Sophia passend zusammenfasste. 
Die tägliche Ernährung sollte, sportlich formuliert, eine Herausforderung sein. Das war den Kindern schnell klar. Obst und Gemüse, passendes (Körner-)Brot oder Wasser – so oder so ähnlich heißen die Hauptbestande eines gesunden Frühstücks. Gemeinsam mit Manuela Wilke besprachen die Kinder ihre Anliegen. Im Anschluss gingen sie dazu über, mithilfe eines „Klappergebisses“ Schneide-, Eck- und Backenzähne zunächst zu benennen und anschließend zu putzen. Zuerst die Kauflächen oben und unten. Zusammenbeißen und mit kreisenden Bewegungen, beginnend hinten, die Zähne außen putzen. Zum Abschluss die Innenflächen „ausfegen“ und ausspülen. Fertig!
So einfach kanns sein. Und so effektiv ist es. Sollten Sie nicht sicher sein, ihre Kinder kennen das Prozedere und helfen Ihnen gerne. 
Ein herzlicher Dank geht an Manuela Wilke, die sich für ihre kleinen Schützlinge alle Zeit nahm! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr, liebe Zahnexpertin!
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