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02.04.2019
Einmal Afrika und zurück
Trommelprojekt begeistert Schüler und Eltern
Der Boden vibrierte, als sich über 200 Hände sich im Rhythmus der Trommeln wiegten. Klanglich waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Seele baumelte und die Besucher schienen sich langsam wegzuträumen. Ziel der Illusionen war Afrika: Sonne, Sommer, Heiterkeit und einfach mal eine Auszeit zum Trubel des Alltags.
Gemeinsam mit dem Instrumentenbauer und Musiker Christoph Studer erarbeiteten die Schüler während des Schulvormittags jahrgangsintern Rhythmen, Texte und Lieder. Studer verband diese musikalische Einführung auch immer mit kurzen Infos über Afrika. Im Besonderen sprach er Kenia und Tansania an. Infos über landestypische Instrumente, der Spielweise und Klänge wechselten sich ab mit kurzen Anekdoten zur Flora und Fauna und Problemen des afrikanischen Kontinents. Die Kinder lauschten gebannt und waren verwundert, wie kurz doch diese besondere Musikstunde war.
Nachmittags gab es das große Trommelfinale. Gemeinsam mit Mama, Papa, Oma oder Opa reisten die Grundschüler nach Afrika. Dieser Mitmachreise konnte und wollte sich niemand erziehen. Nicht Studer allein gab den Rhythmus vor, sondern auch die Erst- bis Viertklässler ließen Schüler- und Elternschaft im Takt der Trommeln tanzen.
Am Ende eines Finale furioso sah man bei allen Beteiligten ein Lächeln und konnte ihrer Gestik und Mimik eine gewisse Entspanntheit und Zufriedenheit entnehmen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christoph Studer, der sich mit uns die Zeit nahm, einmal Afrika (ganz anders) kennenzulernen.
Wir hoffen auf eine Wiederholung! 

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