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26.04.2022
Zu Besuch bei Papa Haydn
Gertrudenschüler erleben klassische Musik anders
Endlich fanden in diesem Jahr die Lohner Kultrurtage wieder statt. Coronabedingt fielen sie in den letzten beiden Jahren bekanntlich aus. Und diese 16. Auflage bot unseren Getrudenschülern ein besonders Highlight! Wir durften einen Blick in das Leben des Franz Joseph Haydn werfen und ihm beim Komponieren einer Sinfonie helfen.

Haydn lebt als Hofmusiker auf dem Landsitz der Familie Esterházy. Er dirigiert deren Orchester und Oper. Tagein tagaus komponiert er u. a. für den Fürsten Nikolaus I. Sinfonien, Streichquartette oder Klavierstücke.
Aber Papa Haydn, so wie ihn seine Musiker und wir liebevoll nennen durften, hat ein Problem. Für seine neuste Sinfonie „Die Giraffe“ fällt ihm nichts ein. Mit uns macht er sich auf die Suche nach der richtigen Idee. Alte Stücke wie „Der Bär“ oder „Die Henne“ nochmals zu nutzen, stellen sich als schwierig und unpassend heraus. Gemeinsam suchen wir nach den richtigen Noten für ein Tier mit langem Hals, nicht minder langen Beinen und einem schlaksigen Gang. Daneben macht uns der Umstand zu schaffen, dass eine kleine Maus seine Notenblätter immer wieder anknabbert. Trotz all der Turbulenzen erwecken wir gemeinsam mit dem Bläserquintett, bestehend aus Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, am Ende doch die beschriebene Giraffe musikalisch zum Leben.
Dieser tönerne Ohrenschmaus weckte bei allen die Lust auf klassische Musik und regte viele an, darüber nachzudenken, wie dieses oder jenes Tier vertont werden könnte.
Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle noch einmal an Thilo Prothmann, der Franz Joseph Haydn spielte, und die Christina Wiesemann als Maus, die uns im Anschluss noch für ein gemeinsames Gruppenbild zur Verfügung standen!
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