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16.02.2026
Alles und alle verrückt zur närrischen Zeit
Karnevalsumzug der Gertrudenschule lässt Herzen höher schlagen
Einmal im Jahr ist alles anders. Spätestens als Flip der Grashüpfer einen Strafzettel wegen Hüpfens über die Straße erhielt, konnte sich selbst die Biene darauf keinen Reim mehr machen. Die Lehrer als Wachsmalstifte, dazu Prinzessinnen und Hexen, die sich vertrugen, und ganz viele Helfer, ob von Polizei oder dem Sondereinsatzkommando. Selbst die US-amerikanischen Kollegen der SWAT-Einheit griffen ins Geschehen ein.
Am Rosenmontag wurden die Karten neu gemischt und die Hierarchien umgekehrt. Was in früheren Zeiten dazu diente, sich über die Obrigkeit einmal gehörig lustig zu machen, wurde heute genutzt, um einmal wer oder was anderes sein zu dürfen. Aber alle Verkleidungsgenies schienen eines gemeinsam zu haben: die Verwandtschaft. Schließlich wurde die sagenumwobene marokkanische Tante, der man sangesstark das Kommen bereitete, irgendwie von allen gekannt. Dazu noch ein rotes Pferd, das immer und immer wieder diese Fliege abwehrte, und ein Flieger, der stark wie Tiger, groß wie eine Giraffen war, und ständig rübersprang und -schwamm. Für die Bewohner des St. Elisabeth-Hauses war es eine gelungene Mitmachanregung, für die Eltern, die Kamelle in die Kindermenge warfen, ein schönes Karnevalserlebnis und für Gert Kühling, seines Zeichens Erster Stadtrat der Stadt Lohne, eine bleibende Erinnerung, als der Chor der Karnevalisten eintrudelte und lautstark bekanntes Fassenachtsliedgut schmetterte.
Alles in allem war es vor allem eines: ein lecker-süßer Tag, der von allen geliebt wurde. Von allen? Nein, Flip der Grashüpfer konnte sich nur mit einem Hausaufgabengutschein von seinem Strafzettel befreien. Das hatten Harry Potter und Hermine Granger bestimmt irgendwie geplant, oder? Fest steht, normal war heute nur, dass nichts normal war. Selbst das Wetter nutzte den Karneval für seine Kapriolen. Mit einem dreifachen Helau zogen wir durch Schnee und Eis - aber mit Inbrunst und voller Stolz. Typisch für unseren Karnevalsumzug halt.
Allen Narren wünschen wir heute und morgen noch Helau und Alaaf, abhängig davon ob es in Köln oder Düsseldorf gejubelt wird. Die Lohner Jecken freuen sich schon auf deine Fortsetzung des närrischen Treibens am Montag, dem 8. Februar 2027!
Bis dahin sei allen einmal herzlich Danke gesagt, die uns unterstützt, begleitet oder genießen durften!

Heute ist nicht alle Tage, wir komm' wieder, keine Frage!